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Ernährung im Training
und Match |
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Ernährung rund um ein
wichtiges Match !
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Zeitspanne umfasst ca. 3 bis 7 Tage vor dem Wettkampf. Hierbei
ist das optimale Füllen der
Glykogenspeicher wichtig. Dadurch werden zum einen
die Ausdauerleistungen verbessert, zum andern wird die
Energiefreisetzung im Wettkampf durch gut gefüllte
Glykogenspeicher erhöht.
Dies ist besonders bei Spiel- und Schnellkraftsportarten von
entscheidender Bedeutung. Aus diesen Gründen können die
Glykogenspeicher bei gleichem
Trainingszustand der Sportler über Sieg und Niederlage
entscheiden. |
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Am Wettkampftag bitte keine
Experimente. Um Bauchschmerzen zu vermeiden und im Match nicht zu
viel Blut für die Verdauung abstellen zu müssen, sollte eine letzte
größere kohlehydratreiche Mahlzeit (Kohlenhydrate)
2,5 bis 4 Stunden vor Matchbeginn
eingenommen werden. |
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Bei einer Spielansetzung
frühmorgens kann eine solche Zeitplanung jedoch manchmal nicht
eingehalten werden. Dann sollte lieber kaum gefrühstückt werden, z.B.
eine Scheibe Brot mit Honig oder ein Fruchtjoghurt. Die sollte ausreichen, um den Hunger zu
beseitigen, den Magen aber nicht zu überlasten. Vor allem bei hohen
Temperaturen sollte schon morgens damit angefangen werden, viel zu
trinken, jedoch in der letzten Stunde vor Spielbeginn nicht in Form von
Cola, da ein starker Insulinausstoß hervorgerufen würde, der die
Fettverbrennung hemmen und dadurch den Organismus schon zu früh seine
Glykogenspeicher verbrauchen lassen würde. Außerdem besteht die Gefahr
der das der
Blutzuckerspiegel absinkt. |
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Energiebedarf im Training und
Match |
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Der
Energiebedarf
eines Sportlers setzt sich dabei aus einem Grundumsatz und einen
Leistungsumsatz zusammen. Der Grundumsatz errechnet sich aus dem
Energiebedarf
in Ruhe. Der Leistungsumsatz aus dem Energiebedarf unter Belastung.
Die wichtigste
Energiequelle eines Leistungssportlers sind Kohlenhydrate. Im
Organismus dienen die
Kohlenhydrate
verschiedensten Aufgaben, unter anderem als polymeres
Glykogen der Energiespeicherung. Also richtet sich das
Leistungsspektrum eines Sportlers nach dessen Fähigkeit
Glykogen
zu speichern und wieder abzugeben. In Leber- und Muskelzellen
wird bei einem Überangebot von Kohlenhydraten
Glykogen aufgebaut. Bei vermehrtem Energiebedarf des Körpers
wird das in der Leber gespeicherte Glykogen wieder zu Glucose
aufgespalten und dem Gesamtorganismus zur Verfügung gestellt. Die
Muskelzellen nutzen
Glykogen ausschließlich zur Deckung
ihres eigenen Energiebedarfs. |
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Ernährung im Match |
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Die Pausen während des Seitenwechsels dienen der Flüssigkeitsaufnahme.
Hier genügt ein kühles (nicht kaltes!), kohlensäurearmes Mineralwasser.
Davon sollte schon zu Beginn bei jedem Seitenwechsel 0,1 Liter getrunken
werden, weil ein Flüssigkeitsdefizit später nicht schnell wieder
ausgeglichen werden kann. Bei Spielen über drei Sätze oder, wenn
anschließend ein weiteres Match gespielt wird, sollte schon während des
Seitenwechsels damit begonnen werden kleine Snacks zur Flüssigkeit
einzunehmen. Ein Klassiker in diesem Fall ist die Banane oder
Traubenzucker (während der Belastung ist die Zuführung von Glucose im
Gegensatz zu der Zeit kurz vor dem Spiel sinnvoll). |
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Ernährung nach dem Match |
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In der Hauptsache sollte zunächst das Flüssigkeitsdefizit, z.B. durch
Trinken von Mineralwasser mit Fruchtsaft ausgeglichen werden (1/3
Apfelsaft und 2/3 Wasser). Daneben sollten auch die
Glykogenspeicher
wieder aufgefüllt und für ausreichend Proteine in der Nahrung
gesorgt werden. Ideal sind zum Beispiel Getreidegerichte mit
Milchfrischprodukten wie Quark, Joghurt oder Dickmilch. Diese
liefern ausreichend Kohlenhydrate und qualitativ hochwertiges
Protein. Sollte ein weiteres Match noch am selben Tag anstehen, so
richtet sich die Menge nach der bis dahin zur Verfügung stehenden
Zeit.
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Ernährung im Training |
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Jedes Training braucht auch
eine ausreichende und sinnvolle Ernährung.
Nahrungsstoffe wie Eiweiß,
Kohlenhydrate, Fett, Wasser, Vitamine und
Mineralstoffe sind erforderlich, um die Bedürfnisse des Körpers zu
erfüllen und evtl. über das Ausgangsniveau hinausgehende Veränderungen
zu bewirken. |
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Wichtig ist eine ausgewogene
Zusammenstellung der Nahrung.
Die Vorgänge
des Abbaues und der Umwandlung von Substraten aus Nahrungsmitteln und
Sauerstoff in Energien, neue Körperzellen, Hormone und Enzyme nennt man
Stoffwechsel. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen einem Energie
und einem Baustoffwechsel. Aufgabe des Energiestoffwechsels ist es, die
Energien bereitzustellen, die zur Erhaltung der Lebensfunktionen
notwendig sind. Aufgabe des Baustoffwechsels ist dagegen der Aufbau
neuer Körperzellen. |
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Substrate des
Energiestoffwechsels sind primär Kohlenhydrate und Fette; Eiweiß ist für
die Energiegewinnung von zweitrangiger Bedeutung. Nur wenn dem
Organismus nicht ausreichend
Kohlenhydrate und Fette zur Verfügung
stehen, greift er zur Ergänzung auch auf Eiweißstoffe zurück. Substrate
des Baustoffwechsels sind die Eiweiße (Proteine). Da sie z.T. nicht
umgewandelt werden können, wie z. B. Kohlenhydrate in Fette oder Fette
in Kohlenhydrate, sind sie nicht ersetzbare Stoffe. |
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Achte besonders auf Deine Vorwettkampfkost:
1.
Keine blähende,
ballaststoffreiche Kost, stattdessen leicht Verdauliches wie
Weißbrot mit Honig.
2.
Beachte individuelle Nahrungsunverträglichkeiten! Besonderes
Augenmerk gilt hier Milch und Milchprodukten. Selbst die
heißgeliebte Banane wird im Wettkampf nicht immer toleriert.
3. Halte
mindestens drei Stunden Abstand zwischen Wettkampf und
Hauptmahlzeit.
4.
Experimentiere mit Deiner Wettkampfernährung und auch den
Getränken nur im Training. Während des Wettkampfes solltest Du
nur bewährtes zu Dir nehmen.
5. Zusätzliche
Vitamine oder Mineralien in das Sport -getränk macht nur Sinn,
wenn Du ein extrem langes und schweißtreibendes Spiel
absolvierst.
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